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Meine Hochzeitssaison 2016 Teil 2

…auch die kleinen Pannen gehören zu einer Hochzeit.

 

Nach meiner Hochzeit in Hannover führte mich mein nächster Weg nach Hessen. Gebucht wurde ich an diesem Tag vom Getting Ready bis zum Abendessen. Das Getting Ready fand im Hotelzimmer meines Brautpaares statt. Während es sich die Braut mit einem Gläschen Sekt beim Friseur gemütlich gemacht hatte, begleitete ich den Bräutigam. Ja, auch ein Mann kann ein Bestandteil des Getting Ready sein. Denn zum einen entstehen auch dort sehr schöne Bilder und zum anderen ist es für die Braut schön zu sehen, dass auch ihr „Zukünftiger“ vor der Trauung aufgeregt sein kann. ;-)


Die Trauung fand im Anschluss in einer kleinen gemütlichen Kirche statt, von der aus wir in einem großen Konvoi gemeinsam zur Location gefahren sind. Die Location ist für mich eines der vielen Highlights bei meinen Hochzeitsreportagen. Mit unglaublich viel Liebe zum Detail gestalten die Brautpaare ihre Location, vom Gastgeschenk über die Menükarten bis hin zur Tisch-Deko. 

Und davon durfte ich in diesem Jahr viele sehen.

 

Wie zum Beispiel bei einer Hochzeit im Bereich Fiedland. Aber nicht nur die liebevoll gestaltete Tisch-Deko machte diesen Tag so schön für mich. Ich durfte die Braut bereits bei ihrem Junggesellinnenabschied fotografisch begleiten. Dafür hatte mich ihre Trauzeugin als kleine Überraschung gebucht. Zum Junggesellinnenabschied sage ich nur so viel: Eine Horde total lieber und lustiger Frauen, gepaart mit ein wenig Sekt in einem Beauty-Salon ist eine starke Kombination. 

Am Tag der Trauung war ich bereits zum Getting Ready bei meinem Brautpaar Zuhause gebucht. War auch ganz gut, dass ich so früh da war. Nicht nur, weil wir sehr schöne Bilder gemacht haben und wieder sehr viel gelacht haben, auch weil der Bräutigam seine Manschettenknöpfe vergessen hatte. Wie ich schon gesagt hatte, auch Männer sind an diesem Tag ein wenig von der Rolle. Es ist ja schließlich auch sein großer Tag. Aber kein Problem. Ich habe sie mitgenommen und ihm vor der Trauung angesteckt. Es konnte also losgehen… Oder auch nicht. Vor der Trauung wartete ich vor dem Schloss auf die Braut. Die Hochzeitsgesellschaft war bereits oben im Turmzimmer, in dem die Trauung stattfinden sollte. Da fiel mir auf einmal das Ringkissen ins Auge. Das sollte doch eigentlich im Turmzimmer sein. Ich schnappte mir das Kissen, lief hoch ins Turmzimmer und gab es einem der Gäste. Ich war rechtzeitig wieder vor dem Schloss um den Auftritt der Braut mit meiner Kamera festzuhalten. Ab diesem Zeitpunkt lief dann aber alles wie geplant. 


Im Anschluss der Trauung und dem Brautpaarshooting ging es dann zur Location. Hier erwartete mich eine Überraschung. Nachdem der Nachmittag draußen verbracht wurde, ging es gegen Abend in den wunderschön geschmückten Festsaal. Dort nahm mich dann die Braut beiseite und fragte mich, ob ich denn meinen Platz schon gefunden hätte…Ähhh nein?!

Ich hatte überhaupt nicht danach geschaut. Umso gerührter war ich, als ich gesehen habe, dass ich einen Platz am Tisch der Freunde und Nachbarn hatte. Mit eigener Platzkarte und sogar einem Gastgeschenk. Eines ist ganz klar und mir wichtig an dieser Stelle nochmal zu sagen. Das ist weder eine Selbstverständlichkeit, noch ist es notwendig. Immerhin werde ich für die Begleitung gebucht. Aber es war natürlich unglaublich schön und ich habe mich wahnsinnig gefreut. Also bin ich dann auf Bitten des Brautpaares nach der Buchung gern noch eine Stunde länger geblieben. Eine wirklich tolle Hochzeit.

An einem anderen Wochenende musste ich überhaupt nicht weit fahren. Hochzeit in Nörten-Hardenberg. Los ging es wieder mit dem Getting Ready und im Anschluss zur Location in einem nahe gelegenen Ort. Dort hatte sich die gesamte Hochzeitsgesellschaft versammelt um mit einem Bus zur Trauung zu fahren. 

Nach der Trauung kam dann der Hammer… Den ganzen Tag waren am Himmel dicke Wolken zu sehen. Die Gäste gratulierten dem Brautpaar gerade vor dem Standesamt. Und dann kam es wie es kommen musste. Nach den ersten Tropfen dachte ich noch, ach das wird schon. Regenschutz drauf und weiter geht’s… Allerdings war das, was dann auf uns herunter prasselte, eher ein Monsun als nur ein Schauer. Also flüchtete die ganze Hochzeitsgesellschaft, mich eingeschlossen, unter zwei Pavillons die glücklicherweise für ein kleines Catering bereit standen. Nach einer halben Stunde konnte es schließlich mit dem Brautpaarshooting und der restlichen Feier weiter gehen. 

 

Auch wenn es mal regnet, dadurch ist noch keine Hochzeit „ins Wasser“ gefallen. :-)

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Kommentare: 4
  • #1

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