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Was tun, wenn's regnet?

Sommer in Deutschland...so richtig können wir uns darauf irgendwie nicht mehr verlassen. Allein wenn ich an die vergangene Woche denke. 

Für meine Brautpaare ist Regen buchstäblich das „Worst-Case“-Szenario. Grund genug, ein paar Tipps zu geben, sollte es im Fall der Fälle regnen.

 

Die Frage: „Was tun wenns regnet?“ ist eine feste Frage meiner Brautpaare in jedem Vorgespräch. Nachvollziehbar - immerhin wird die Hochzeit mit der Hoffnung auf bestes Wetter geplant. Der Sektempfang im Freien, vielleicht ein Buffet unter freiem Himmel und die Gäste können die warmen Sonnenstrahlen genießen.

 

 Der Blick in die Wetterapp ist ein fester Bestandteil in jeder Hochzeitsvorbereitung. Wer wünscht sich denn schon an seinem ganz besonderen Tag anstatt von Sonnenstrahlen, vom monotonen Geräusch niederprasselnden Regens geweckt zu werden. 

Leider gibt es keine Garantie mehr, dass es in den typischen Sommermonaten auch wirklich warm und trocken ist. 

 

Von daher ist mein Tipp Nummer 1 – IMMER auf möglichen Regen vorbereiten. Dies gilt bereits bei der Planung der Location. Diese sollte zwingend die Möglichkeit bieten bei schlechtem Wetter nach drinnen ausweichen zu können beziehungsweise einen Plan B zu haben. Zudem könnt ihr euch im Vorfeld mit passenden Accessoires auf einen möglichen Wolkenbruch vorbereiten. 

 

Und da komme ich zu meinem Tipp Nummer 2 – Macht aus dem „schlechten“ Wetter etwas besonderes.

Auch wenn der Wunsch nach Sonnenschein das Maß der Dinge ist, ein regnerischer Tag hat seinen ganz eigenen Zauber. Das Licht und die Farben wirken völlig anders. Nicht um sonst bezeichnet man regnerische Tage als graue Tage. Und genau hierfür könnt ihr mit den richtigen Accessoires gezielt Farbe ins Bild bringen. 

Was fällt euch ein, wenn ihr an Regen und die dazu passenden Accessoires denkt? Gummistiefel und Regenschirme. Hier gilt der Leitsatz Klotzen nicht Kleckern.

 

Die Farben Grau oder Schwarz könnt ihr aus euren Gedanken streichen. Dadurch bleibt die Szenerie „traurig“ und „kalt“. Warum nicht einfach die Gummistiefel passend zur Farbe des Brautstraußes oder der Deko wählen. Ein Regenschirm in knalligem Rot wirkt im Kontext zu den sonst eher gedeckten Farben als wahrer Eyecatcher. 

Für die Schirme sind grundsätzlich drei Dinge zu beachten. Zum ersten sollte der Schirm so groß sein, dass ihr beiden, als Hochzeitspaar, bequem darunter stehen könnt. Des Weiteren solltet ihr darauf achten, dass auch für eure Gäste genügend Schirme bereit stehen. Ob ihr im Vorfeld eure Gäste darum bittet an die passenden Schirme zu denken, oder ihr die Schirme besorgt liegt ganz bei euch. Aber am wichtigsten ist – BITTE keine Werbung auf den Schirmen. Das tollste Bild wird zunichte gemacht, wenn auf dem Schirm ein großes Logo aufgedruckt ist. 

 

Bei der Farbgebung zählt einzig und allein euer Geschmack. 

Mit diesen kleinen Vorbereitungen seid ihr gewappnet für den Fall, dass es nass wird. Setzt euch einfach im vorab bewusst mit dem Gedanken auseinander, dass es regnen könnte. Somit braucht ihr wirklich keine Angst zu haben. „Angst“ - ein gutes Stichwort, denn das bringt mich zu meinem letzten Tipp.

 

Tipp Nummer 3 – Habt keine Angst vor Regen und vertraut auf euren Fotografen.

Natürlich wünsche ich mir auch keinen Regen bei einer Hochzeit. Aber sollte er kommen ist das im wahrsten Sinne des Wortes kein Weltuntergang. Ich bin so ausgestattet, dass ich auch mal im Regen stehen kann. ;-)

Zudem ist ein bedeckter Himmel angenehmer für eure Bilder als die pralle Mittagssonne. Denn so gibt es keine starke Schattenbildung unter den Augen. Auch für Schwarz/Weiß-Bilder eignet sich ein Shooting im Regen sehr gut. So bekommt das Bild eine ganz andere Stimmung als bei Sonnenschein. Deshalb ist für euch das Wichtigste – nehmt das Wetter mit einem Lächeln. Es ist euer Tag. Egal welches Wetter der Tag für euch bereit hält. Also freut euch darauf und macht euch keine Sorgen. Auch im Regen entstehen wunderschöne und unvergessliche Bilder. 

 

Zum Paarshooting noch als kleiner Tipp. Nehmt noch jemanden mit zum Shooting. Die Trauzeugin zum Beispiel.

Falls bei der Braut ein wenig Make up korrigiert werden muss kann sie das übernehmen. Außerdem kann sie ein paar Handtücher in eine Tasche packen, falls diese benötigt werden. Was sich sehr bewehrt hat ist eine Decke für die Braut. So bleibt es zwischen den Bildern kuschelig warm. ;-)

 

André Behrendt

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